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Humor und Kommunikation: Trainings, Vorträge, Ausbildung, Coaching

Mittwoch, 22. April 2026 | Humor in der Erziehung

Humor im Erziehungsalltag von Erziehern und Pädagogen

Kinder sind keine unreifen Erwachsenen, sondern Erwachsene sind verkümmerte Kinder. (Keith Johnstone)

Lache dreimal am Tag mit deinem Kind, so hatte es Pestalozzi vor 200 Jahren gefordert. Dieser so einfach anmutende Satz hat von seiner Aktualität nichts eingebüßt. Lachen und Schmunzeln über sich, mit dem Kind, mit seinen Mitarbeitern, lachen selbst dann, wenn es mal schwerfällt, ist die beste Medizin. Eine Medizin mit Nebenwirkungen, die den Erziehungsalltag auf wunderbare Weise entspannen hilft.

Zum Humor gehören neben dem Lachen und der Heiterkeit immer auch der Trost und das Mitgefühl. Lachen hat nichts zu tun mit Lächerlich-Machen, genauso wenig wie der Humor mit Sarkasmus oder Zynismus. So eine humorvolle Einstellung verdankt ihre positive Wirkung meist dem Lächeln oder Lachen, mit dem sie einhergeht. Und Lachen ist ja bekanntlich gesund. Das wurde mittlerweile sogar von der Wissenschaft bestätigt. Beim Lachen entspannt sich die gesamte Körpermuskulatur, es werden Glückshormone ausgeschüttet, die schmerzlindernd wirken, und nach einem herzhaften Lachen stellt sich ein allgemeines Wohlbefinden ein. Ganz zu schweigen von der kommunikationsfördernden Wirkung, die allein schon ein Lächeln hat. Ein Lächeln ist eben die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen.

Der Humor macht Räume frei für Neues, lässt Kreativität zu, weckt ungeahnte Kräfte. Wenn der Humor begleitet wird von Menschenfreundlichkeit und Mitgefühl, dann kann er Wirkungen entfalten, die für die Erziehung und die Beziehung zu Mitarbeitern und Kindern wichtig sind:

  • Das Lachen schafft Gemeinschaftsgefühle, frei nach dem Motto: Dem anderen ergeht es ja genauso, und so stehe ich nicht allein mit Schwierigkeiten da!
  • Humor kompensiert das Selbstmitleid, bringt es zum Verschwinden, allerdings nur bei jenen, die es auch wollen.
  • Im Lachen akzeptiert man seine Fehler, seine kleinen und großen Schwächen, im Lachen bekennt man sich zu seiner Unvollkommenheit, im Lachen wird man geerdet.

Humor ist erlernbar

Humor hat man oder hat man nicht. Das ist die gängige Meinung. Wie kann ich lachen, wenn ich unter Druck bin und es mir selbst nicht zum Lachen ist. 

Aber halt: die Wissenschaft vom Lachen hat nachgewiesen, dass Humor eine Geisteshaltung, eine Lebenseinstellung ist. Von daher ist Humor erlernbar. Das Lachen ist uns angeboren, den Humor müssen wir trainieren wie einen Muskel. 

Weitere Infos hier:

https://www.humorkom.de/inhouse-trainings/humor-im-erziehungsalltag.html

Bücher:

Schilling-Muderer : Der Clown in der sozialen und pädagogischen Arbeit (EV reinhardt -Verlag)

Prof.Bachmaier, Karpawitz: Lachen macht stark (Wallstein Verlag)

M. Kühl-Lenjer: Lernen mit Hirn und Humor (Verlag Business Village)